Hattersheim, 14.9.2021

 

Der beste Schutz vor einer schweren Infektion ist die Impfung

 

Liebe Eltern,

am 27.September 2021, 13.00-19.00 Uhr, in der HBS

besteht für Schüler*innen (ab 12) und Eltern/Erwachsene die Möglichkeit, sich gegen den Corona-Virus impfen zu lassen.

Durchgeführt werden die Impfungen im Auftrag des Gesundheitsamtes des Main-Taunus-Kreises durch ein „mobiles Impf-Team“ des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB).

Seit einigen Wochen steigen die Corona-Infektionszahlen wieder an. Mitte August vor einem Jahr hatten wir eine landesweite 7-Tage-Inzidenz von 11. Aktuell liegen wir mit über 80 deutlich darüber. Aber im Unterschied zum Sommer 2020 können sich Bürgerinnen und Bürger und Kinder ab 12 Jahren nun impfen und testen lassen. Damit gibt es wirksame Mittel, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und eine vierte Welle im Herbst zu verhindern. Die Hessische Landesregierung, aber auch der Landrat des Main-Taunus-Kreises Michael Cyriax sowie die Kreisbeigeordnete Madlen Overdick rufen daher zum Impfen auf.

Sicherer Unterricht

Aus Sicht des Hessischen Kultusministers Prof. Dr. Alexander Lorz ist Impfen das beste Mittel für sicheren und geregelten Unterricht. Nachdem die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut eine Empfehlung zum Impfen von Kindern und Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren ausgesprochen, formulierte Minister Lorz: „Ich begrüße diese Entscheidung sehr, hilft sie uns doch ungemein, den Schulalltag noch sicherer zu gestalten“. Jede zusätzliche Impfung in dieser Altersgruppe helfe den Schulen. Der Minister appelliert an alle Eltern, „die vielfältigen Impfangebote zu nutzen und auch mit ihren Kindern über die Vorteile der Impfung zu sprechen.“

Rechtliche Grundlagen

Für einen effektiven Ablauf der Impfung ist es wichtig, dass Eltern, die sich impfen lassen, Einwilligungserklärung und Aufklärungsmerkblatt mitbringen.

Für Kinder und Jugendliche unterschreiben die Eltern oder Sorgeberechtigten grundsätzlich die Einwilligungserklärung (siehe Anlage rechts) sowie das Aufklärungsmerkblatt (siehe Anlage rechts) und begleiten ihr Kind ins Impfzentrum. Dabei reicht es aus, wenn diese Begleitung durch ein Elternteil erfolgt. Der Vordruck der Einwilligungserklärung enthält ausdrücklich einen Zusatz, dass die unterzeichnende Person erklärt, von einer etwaigen anderen sorgeberechtigten Person (in der Regel der andere Elternteil) zur Einwilligung bevollmächtigt zu sein.

Bei Schüler*innen über 14 Jahren muss, wenn die Eltern nicht anwesend sein können, die telefonische Erreichbarkeit gewährleistet sein. Auch hier gilt, dass diese Schüler*innen die von den Eltern unterschriebene Einwilligungserklärung und das unterschriebene Aufklärungsmerkblatt mitbringen.

 

Zum Ablauf der Impfung

Wir werden in der Heinrich-Böll-Schule zwei „Impfwege“ anlegen:

  1. einen für Schülerinnen und Frauen
  2. einen für Schüler und Männer

Erwachsene wie Schüler*innen werden durch speziell geschultes Personal geimpft. Bei Frauen und Schülerinnen nimmt speziell geschultes weibliches Personal die Impfung vor.

Vor der Impfung haben Sie die Gelegenheit zu einem Beratungsgespräch mit dem medizinischen Fachpersonal. Hierfür stehen mind. ein Arzt bzw. eine Ärztin zur Verfügung.

Nutzen Sie hierzu vorab die beigefügte Information (siehe Anlage rechts). Auch dieses muss wie oben erwähnt unterschrieben werden!

Im Anschluss an die Impfung ist eine Wartezeit von etwa 15 Minuten einzukalkulieren.

 

Die Entscheidung für eine Schutzimpfung ist ein weiterer wichtiger Baustein der vielfältigen Maßnahmen für einen sicheren Schulbetrieb und den Präsenzunterricht. Eltern und ihre Kinder haben damit Handlungssicherheit. Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen.

Der Vorstand des Schulelternbeirats der HBS begrüßt und unterstützt daher dieses Angebot!

 

Die Schulleitung der HBS

Dr. Dietrich Heither, Schulleiter