Aktuelles

Schreiben der Schulleitung vom 16.03.2020

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

die Dynamik, die sich in der Situation um das Coronavirus SARS-CoV-2 eingestellt hat, führt verständlicherweise bei vielen Menschen zu Fragen und Sorgen. Auf der Homepage des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (https://soziales.hessen.de) oder auch des Hessischen Kultusministeriums (https://kultusministerium.hessen.de) finden Sie viele Informationen sowie weiterführende Links, über die Sie sich allgemein informieren können.  

Die Maßnahmen im Zusammenhang mit etwaigen Gefährdungssituationen durch das Coronavirus erfolgen in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Main-Taunus-Kreises sowie dem Staatlichen Schulamt. Die sich ständig verändernde Lage erfordert von uns allen weiterhin ein hohes Maß an Flexibilität, Aufmerksamkeit und Besonnenheit. Die jeweils aktuellen Risikobewertungen und Empfehlungen werden vom Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin erstellt:

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus
/Risikobewertung.html

Bundesweit ist das RKI die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Coronavirus. Von dort aus werden bundeseinheitliche Empfehlungen ausgesprochen.

Über die Medien haben Sie vielleicht schon wahrgenommen, dass das Hessische Kultusministerium am Freitag (13.3.2020) entschieden hat, dass die Abiturientinnen und Abiturienten ab Montag, den 16.3.2020, vom planmäßigen Unterricht freigestellt sind. Die Prüfungstermine im Haupttermin bleiben unberührt, d.h. nach derzeitigem Stand werden die schriftlichen Abiturprüfungen am 19.3.2020 beginnen. Wir empfehlen den Abiturient*innen dringend, dass sie selbst zur Absicherung ihrer Teilnahme am Haupttermin beitragen, indem sie persönlich Verantwortung für eigene Vorsorgemaßnahmen übernehmen, z. B. durch das Vermeiden von großen Menschenansammlungen.

Für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 5 bis 6 gewährleisten wir im Ganztagsbereich eine Notbetreuung in kleinen Gruppen. Die Notbetreuung ist nur dafür da, Kinder aufzunehmen, deren Eltern in sogenannten kritischen Infrastrukturen (Gesundheitsdienst, Polizei, Justiz …) tätig sind. 

Alle Exkursionen, Studien- und Klassenfahrten, die bis zum Ende des laufenden Schuljahres geplant sind, sind laut Kultusministerium abzusagen. Dies umfasst alle Schulfahrten im In- und Ausland, unabhängig davon, ob der Zielort vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen ist. Hiervon sind ebenso alle Unterrichtsgänge und außerunterrichtlichen Veranstaltungen betroffen.

Für den nun eingetretenen Fall der Schulschließung haben wir umfangreiche Vorbereitungen zur Beschulung unserer Schülerinnen und Schüler ergriffen. Alle Lehrkräfte sind für ihre Lerngruppen per Mail erreichbar. Über die Klassenlehrer*innen bzw. die Elternvertreter*innen besteht die Möglichkeit der Informationsweitergabe. Außerdem finden Sie auf unserer Homepage ggf. wichtige Hinweise.

Die Lehrkräfte erstellen für ihre Schülerinnen und Schüler Arbeitsaufträge bzw. Arbeitspläne, die sie den Schüler*innen in digitaler Form zukommen lassen. Diese sind von den Schüler*innen zu bearbeiten. Zudem empfiehlt es sich, Lernstoff der vergangenen Monate zu üben und zu wiederholen.

Für die in diesem Zusammenhang geleistete Vorarbeit auf Lehrer- und Elternseite danke ich ganz herzlich und bin zuversichtlich, dass auch bei geschlossenem Schulgebäude das Lernen fortgeführt werden kann. Aufgrund des bisherigen Umgangs aller Mitglieder unserer Schulgemeinschaft mit dem durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelösten Geschehen bin ich fest davon überzeugt, dass wir auch die uns zukünftig bevorstehenden Herausforderungen in einem vertrauensvollen Miteinander bewältigen werden.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern alles Gute – vor allem Gesundheit!

Mit besten Grüßen,
Dietrich Heither, Schulleiter