Unser Kinobesuch im Filmmuseum Frankfurt
Am 19.03.2025 haben unsere Klasse 10R2 und die beiden Parallelklassen 10R1 und 10R3 einen Ausflug ins Deutsche Filmmuseum in Frankfurt gemacht.
Wir hatten uns schon lange darauf gefreut, weil es nicht nur eine Gelegenheit war, mal aus dem Schulalltag rauszukommen, sondern auch, weil wir dort den Film *Je suis Karl* im Kino anschauen würden. Der Film sollte angeblich sehr spannend und gleichzeitig zum Nachdenken anregen. Also waren wir alle ziemlich gespannt darauf, was uns erwarten würde.
Am Morgen trafen wir uns mit unseren Lehrern am Bahnhof. Von dort aus ging es mit der Bahn nach Frankfurt. Die Fahrt war recht kurz, aber trotzdem ziemlich chaotisch, weil so viele Schüler auf einem Haufen immer für Lärm sorgen. In Frankfurt angekommen, mussten wir noch ein Stück zu Fuß laufen, bis wir endlich vor dem Filmmuseum standen. Das Gebäude sah von außen ziemlich unscheinbar aus, aber drinnen war es echt cool.
Es gab überall alte Filmkameras, Plakate und andere Sachen zur Geschichte des Films. Leider hatten wir aber keine Zeit, uns alles genau anzusehen, weil unsere Vorstellung schon bald beginnen sollte.
Bevor der Film losging, bekamen wir eine kurze Einführung von einem Mitarbeiter des Museums. Er erklärte uns, worum es in *Je suis Karl* geht, nämlich um Radikalisierung und politische Manipulation. Das klang erstmal ziemlich ernst und nicht unbedingt nach einem Film, den man sich zum Spaß anschaut. Dann ging endlich der Film los. Es war ungewohnt, einen Film in so einem richtigen Kinosaal zu sehen, der nicht so voll mit fremden Leuten war wie sonst, sondern nur mit unserer Jahrgangsstufe.
Der Film selbst war wirklich heftig. Er zeigte, wie ein Mädchen namens Maxi durch eine Tragödie in Kontakt mit einer extremistischen Gruppe kommt. Die Geschichte war oft bedrückend und manchmal auch schwer zu verstehen, aber genau das hat den Film so besonders gemacht.
Viele von uns waren schockiert, wie realistisch die Handlung wirkte und wie leicht Menschen in gefährliche Ideologien abrutschen können.
Die Schauspieler waren echt überzeugend, und die Bilder und Musik haben perfekt zur Atmosphäre gepasst.
Nach dem Film hatten wir noch eine Diskussionsrunde mit unseren Lehrern. Die Meinungen waren ziemlich unterschiedlich. Einige fanden den Film sehr spannend und wichtig, andere meinten, dass er zu verwirrend und übertrieben war.
Ich persönlich fand ihn ziemlich gut, weil er gezeigt hat, wie manipulativ bestimmte Gruppen sein können und wie schnell man sich beeinflussen lassen kann, wenn man in einer schwierigen Situation steckt.
Nach der Diskussion hatten wir noch ein bisschen Zeit, um uns in kleinen Gruppen in Frankfurt umzusehen, bevor es wieder nach Hause ging.
Alles in allem war der Ausflug eine interessante Erfahrung. Der Film war zwar nicht unbedingt leichte Kost, aber er hat uns definitiv zum Nachdenken gebracht. Ich würde ihn nicht unbedingt noch mal sehen, aber ich finde, dass er wichtig ist, weil er ein Thema behandelt, das uns alle betrifft.
Geschrieben von Piya Mara Koc und Neha Rana, 10R2
Am 19.03.2025 waren wir mit den Klassen 10R1/2 und 3 ins Kino gegangen, Treffpunkt war am Hattersheimer Bahnhof, um 9:15 Uhr.
Wir haben um 9:30 die S-Bahn (S1) genommen und sind nach Frankfurt Süd gefahren, von dort aus sind wir etwa 15 min. gelaufen.
Als wir angekommen waren, wurden von einem Mitarbeiter begrüßt.
Im Film „Je suis Karl“ geht es um ein Mädchen namens Maxi, das bei einem Terroranschlag ihre Mutter und Brüder verliert. Danach ist sie total verloren und sucht nach Halt. Dabei lernt sie Karl kennen, einen Jungen, der in einer politischen Gruppe names Re/Generation war.
Die Gruppe wirkt auf den ersten Blick modern und jugendlich. Die Mitglieder reden davon, die Welt zu verändern. Doch eigentlich steckt hinter der Gruppe eine rechtsextreme Bewegung, die junge Menschen anlockt. Sie nutzen die Wut und Verzweiflung der Leute aus, um ihre gefährlichen Ideen zu verbreiten.
Sie wirken aber auch nach außen hin selbstbewusst und freundlich, aber sind sehr wütend. Karl als Anführer schafft es, Maxi für seinen Ideen zu gewinnen. Als ihr Vater zu der Veranstaltung kommt, hat er es direkt bemerkt, dennoch wollte Maxi es nicht verstehen.
Der Film zeigt gut, wie schnell man in falsche Kreise geraten kann. Es ist krass, wie leicht solche Gruppen junge Leute beeinflussen können.
Ich fand den Film spannend und erschreckend zugleich, weil er zeigt, wie man in so etwas reinrutschen kann, ohne es richtig zu merken. Ich hätte mir gewünscht, dass Maxi gewusst hätte, dass Karl ihre Mutter umgebracht hat.
Als der Film zu Ende war, hat uns der Mitarbeiter ein paar Fragen gestellt.
Wir sind zurück nach Hause gefahren.
Geschrieben von Betiel Araya, 10R2
Ausflug - „Je suis Karl“
Um 9:30Uhr haben wir die Bahn Richtung Rödermark-Oberroden (S1) genommen. Als wir in Frankfurt Süd angekommen waren, mussten wir ein wenig laufen.
Nach 15 Minuten waren wir dann auch endlich angekommen und haben uns den Film 130 Minuten angeguckt. Nach dem Film hatten wir eine Fragerunde und haben mit einem Mitarbeiter über den Film gequatscht. Der Film war dramatisch, aktuell & brutal.
Durch diese Brutalität konnte man sich richtig in die Rolle der Charaktere versetzen und den Film auch ernst nehmen.
Zuletzt waren wir dann mit de Bahn wieder nach Hause gefahren und so endete der Ausflug dann auch.
Meiner Meinung nach war der Film sehr interessant, denn man konnte direkt mitfiebern & es gab auch einen sehr großen “Plottwist”, was das ganze noch spannender machte. Im Großen und Ganzen war ich glücklich, dass es zu einem Happy End kam und fand den Tag sehr schön. - Sollten wir öfters machen!
von Ajsa Hot, 10R2