Berichte vom letzten Girls' & Boys' Day
Girls‘ Day – Bericht von Johanna, 5G1
Am 23.04.2026 war Girls‘ & Boys‘ Day 2026. Ich war bei der Firma Miles & More.
Wir waren insgesamt acht Kinder.
Miles & More ist ein Teil der Lufthansa. Miles & More ist ein Bonusprogramm für Menschen, die viel mit der Lufthansa fliegen. Wenn man am Bonusprogramm teilnimmt, kann man Meilen sammeln. Die Meilen kann man dann gegen kostenlose Flüge oder Koffer, Taschen, Schmuck aus dem Worldshop, dem eigenen Shop von Miles & More, wieder eintauschen.
Das Büro ist direkt am Flughafen in Frankfurt am Tor 21. Die Büroräume sind alle modern und jeder Schreibtisch hat zwei Bildschirme. Alles sah sehr neu aus.
Am Empfang habe ich meinen Besucherausweis erhalten, nachdem ich meinen Reisepass vorzeigen musste. Ohne Ausweis darf man nicht auf das Gelände. Direkt nachdem wir angekommen waren, habe ich Gerald Schloegl, den Geschäftsführer von Miles & More, auf dem Flur getroffen und er hat mich begrüßt.
Nach einem Rundgang im Büro mit allen zusammen durfte ich meine Sachen in einem Raum ablegen. Dann sind wir in einen anderen Raum gegangen und wir hörten einen Vortrag zum Thema „Strategie“. Jana von Miles & More hat uns erzählt, was man alles tun muss, um von einer Idee bis zum Produkt, das man verkaufen kann, zu gelangen.
Danach gab es Frühstück in der Küche.
Um 11:00 Uhr haben wir etwas über verschiedene Kreditkarten von Miles & More gelernt. Mit den Kreditkarten kann man auch jeden Tag Meilen sammeln, wenn die Karte genutzt wird.
Mittags haben wir in einer Lufthansa-Kantine gegessen. Es waren sehr viel Menschen dort. Das Essen war sehr lecker. Nach dem Essen sind wir am First Class Terminal vorbei in die Piloten- und Crew-Lounge gegangen. Hier können Piloten und Stewardessen entspannen, essen und trinken, während sie auf den nächsten Flug warten.
Am Nachmittag sahen wir drei Präsentationen über Werbung, Social Media und wie man Webseiten baut.
Am Ende des Tages haben alle noch ein paar Geschenke bekommen und es gab eine große Party im Büro. Um 17:30 Uhr bin ich mit meinem Vater nach Hause gefahren.
Es war ein toller Tag!
Girls‘ Day Bericht von Emma, 5G2
Am Girls‘ Day habe ich sehr viel gelernt! Ich war beim Hessischen Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie.
Wir haben uns in Wiesbaden an einer Bushaltestelle getroffen. Als alle da waren, gingen wir durch einen schönen Park und bleiben am Anfang eines schönen Baches stehen. Wir besprachen, was für kleine Tiere in solchen Bächen leben und was ihnen schadet. Wir gingen nun weiter und stiegen mit Gummistiefeln in den Bach. Es war toll, durch das Wasser zu laufen. Die Sonne schien und das Wasser glänzte und war schön klar. Es war wie ein Parcours, denn es gab Mini-Wasserfälle, Stöcke, Steine und Baumstämme, die über dem Bach lagen. Etwas später blieben wir an einer Stelle stehen.
Unsere Lehrer hatten uns viele Tricks gezeigt, wie man mit Keschern und Sieben kleine Tiere aus dem Bach fischen kann. Wir machten die Tiere in Plastikwannen, die mit Wasser gefüllt waren. Wir bekamen Pinzetten und Becherlupen, mit denen wir uns die Tiere ganz genau ansehen konnten.
Ich habe auch Freundinnen gefunden. Wir haben uns gemeinsam auf einen Baumstamm, der über dem Wasser lag, gesetzt und gefrühstückt. Danach gingen wir wieder in den Bach und haben unter vielen Steinen auch Tiere gefunden. Anschließend liefen wir weiter.
Unsere Lehrer zeigten uns, wie der Bach früher aussah. Es war sozusagen eine Beton-Wanne mit Bachwasser gefüllt. Wir wollten auch dort durchgehen, doch das Wasser war ziemlich tief. Ich kam auf die Idee, von Seite zu Seite zu springen. Doch dort war Moos, also rutschte ich aus und war bis zu den Knien nass. Zum Glück liefen wir bald wieder zurück. Wir bekamen am Ende ein Insektenhotel zum Aufhängen geschenkt und durften nach Hause gehen.
Es war ein schöner und lehrreicher Tag!
Girls‘ Day – Bericht von Amalia, 6F4
Ich war einen Tag bei der Feuerwehr und es war richtig cool. Es waren auch viele andere Kinder da, so dass wir alles zusammen erleben konnten.
Am Anfang haben sich die Feuerwehrleute vorgestellt und uns erklärt, welche Arten von Feuerwehren es gibt, zum Beispiel die freiwillige Feuerwehr oder die Berufsfeuerwehr. Das fand ich sehr interessant.
Jedes Kind hat eine Trinkflasche geschenkt bekommen. Die konnten wir dort immer wieder mit Wasser auffüllen, was richtig praktisch war. Danach gab es vier verschiedene Stationen, die wir nacheinander machen konnten.
Die erste Station war ein Feuerlöschtraining. Dort durften wir mit einem echten Feuerlöscher üben, ein Feuer zu löschen. Das hat viel Spaß gemacht und war auch ein bisschen aufregend.
An der zweiten Station haben wir Atemausrüstungen aufgesetzt. Außerdem durften wir Feuerwehruniformen und Helme anziehen. Dann wurde ein Foto von uns gemacht. Das sah richtig professionell aus.
Die dritte Station fand ich besonders spannend. Dort durften wir verschiedene Werkzeuge ausprobieren, die die Feuerwehr bei Autounfällen benutzt. Wir konnten sogar an einem echten kaputten Auto üben, wie man es aufschneidet oder öffnet. Das war richtig beeindruckend!
Die vierte Station war die Drehleiter. Wir durften mit ihr etwa 30 Meter hochfahren. Am Anfang hatte ich ein wenig Angst, aber die Aussicht von oben war richtig schön.
Zum Mittagessen wurden Burger gegrillt, die sehr lecker waren. Danach gab es noch ein Waffeleis, was ich richtig toll fand. Der ganze Tag hat mir riesigen Spaß gemacht.
Ich würde die Feuerwehr weiterempfehlen!
Girls‘ Day- Bericht von Helena, 6G1
Am Girls‘ Day 2026 durfte ich bei Opel hinter die Kulissen der Autoentwicklung schauen. Der Tag war voll mit spannenden Situationen. Zu Beginn bekam jeder einen Sticker mit der Gruppenzuordnung. Danach haben wir ein gemeinsames Gruppenfoto gemacht und sind in einen Raum gegangen, der einem Kino ähnelte. Dort machten wir ein Quiz und ein Warm-Up. Jeder durfte sich eine Apfelschorle mitnehmen und dann ging es schon los: Im Fahrsimulator konnten wir den neuen Opel Corsa testen, der 2028 rauskommen wird.
An der nächsten Station wurde es technisch: Bei der Sitzergonomie-Vermessung wurden unsere Körpermaße genommen. So wurde ermittelt, welche Sitzformen und -einstellungen für verschiedene Menschen am besten passen und was bei der Entwicklung neuer Sitze wichtig ist.
Nach einem gemeinsamen Frühstück trafen wir zwei Ingenieurinnen. In ihrer Präsentation erzählten sie von ihrem Berufsweg, ihrem Arbeitsalltag in der Fahrzeugentwicklung und beantworteten unsere Fragen.
Kreativ wurde es beim Entwerfen unserer Traumautos. Wir konnten eigene Ideen zu Design und Ausstattung zeichnen und vorstellen. Danach ging es um Licht und Sicherheit: An einem Lichtteststand haben wir Aufgaben zur Signaltechnik bearbeitet. Wir programmierten, wie das Bremslicht bei einem Stopp reagiert, zum Beispiel auf Rot schalten und ein Symbol anzeigen. Bei der anderen Gruppe leuchtet es orange und gelb, wenn das Auto wieder fährt. Zum Schluss durften wir noch in einem Fahrsimulator eine Strecke fahren.
Zum Mittagessen gab es Pasta mit Tomatensoße und Käse, dazu einen Nachtisch und ein Getränk. Am Ende des Tages bekam jede Teilnehmerin eine Tüte mit einem Notizbuch, einem Sticker, einem Schlüsselanhänger und einem Rabattcode.
Der Tag hat mir sehr gut gefallen, weil ich viel über Technik, Design und die Arbeit von Frauen in der Autoentwicklung gelernt habe.
Girls‘ Day-Bericht von Aimee, 7H3
Mein Girls‘ & Boys‘ Day in der Wingerts Stubb in Flörsheim-Wicker
Am 23.04.2026 habe ich meinen Girls‘ & Boys‘ Day von 11 bis 14 Uhr in der Wingerts Stubb in Wicker verbracht. Dort konnte ich einen Einblick in den Beruf im Gastronomie-bereich bekommen. Während meiner Zeit dort habe ich verschiedene Aufgaben übernommen. Ich habe den Gästen Essen und Getränke gebracht und anschließend auch wieder abgeräumt. Außerdem habe ich in der Küche geholfen, indem ich Geschirr abgetrocknet und eingeräumt habe. So konnte ich sowohl den Service, als auch die Arbeit im Hintergrund kennenlernen.
Ich habe ab diesem Tag gelernt, wie wichtig Freundlichkeit und Geduld im Umgang mit Gästen sind. Außerdem habe ich gemerkt, dass Teamarbeit eine große Rolle spielt, damit alles gut funktioniert. Man muss aufmerksam sein und schnell reagieren können, besonders, wenn viel los ist. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Gäste unfassbar lieb waren. Auch wenn man mal einen Fehler gemacht hat, war das überhaupt kein Problem, was mir viel Sicherheit gegeben hat. Die Atmosphäre war insgesamt sehr angenehm, und ich habe mich wohlgefühlt. Ich könnte mir vorstellen, später einmal in diesem Bereich zu arbeiten, weil mir der Kontakt zu Menschen Spaß macht und ich es schön finde, anderen eine gute Zeit zu bereiten. Außerdem gefällt mir die abwechs-lungsreiche Arbeit, da man immer etwas zu tun hat und kein Tag genau gleich ist.
Insgesamt war der Tag für mich eine sehr schöne und interessante Erfahrung.
Boys‘ Day-Bericht von Cajus, 7G4
Ich habe den Tag im Workshop „Miteinander statt gegeneinander“ verbracht. Er fand in der Landeshauptstadt Mainz (Amt für Jugend und Familie) statt.
Jetzt zu meinem Tag:
Zuerst haben wir uns vorgestellt und ein Spiel gespielt, um uns unsere Namen zu merken. Danach sind wir nach draußen gegangen und haben ein Teamspiel gemacht, bei dem unsere Zusammenarbeit eine wichtige Rolle spielte. Dabei mussten wir Stühle festhalten, sie alle gleichzeitig loslassen, nach links rücken und den nächsten Stuhl auffangen, ohne dass er herunterfällt.
Anschließend haben wir über Feedback geredet und darüber, wie man es richtig anwendet. Um gutes Feedback zu geben, haben wir die 5-Finger-Methode verwendet.
Diese Methode ist in 5 Fragen unterteilt, nämlich:
„Was war zu kurz?“
„Was nehme ich mit?“
„Was hat mir nicht gefallen?“
„Was ist mir aufgefallen?“
„Was finde ich super?“.
Danach haben wir verschiedene Situationen nachgespielt und mit der 5-Finger-Methode Feedback gegeben.
Zuletzt haben wir alle zusammen zu Mittag gegessen, welches sehr lecker war.
Im Gesamten konnte ich sehr viel mitnehmen und weiß jetzt, wie ich mit der 5-Finger-Methode gutes Feedback geben kann. Außerdem fand ich den Tag sehr spaßig und kann den Workshop nur weiterempfehlen.
Das war mein Boys‘ Day 2026.
Boys‘ Day-Bericht von Matteo, 8R2
Am Boys’ Day hatte ich die Möglichkeit, einen Tag in der Kita „Die Waschbären“ in Frankfurt-Sindlingen zu verbringen. Die Einrichtung gehört zum Träger BVZ GmbH und betreut Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren in einer altersgemischten Gruppe. Ein großer Teil der Kinder sind Kinder von Mitarbeitern von Sanofi Aventis im Industriepark Höchst, während die übrigen Kinder aus dem Stadtteil kommen.
Während meines Praktikumstags konnte ich den gesamten Alltag in der Kita miterleben. Ich habe beobachtet, wie die Erzieherinnen und Erzieher mit den Kindern umgehen und wie wichtig ein liebevoller, geduldiger und strukturierter Umgang ist. Der Tagesablauf bestand aus verschiedenen Phasen wie freiem Spielen, gemeinsamen Mahlzeiten und pädagogischen Angeboten, bei denen die Kinder gefördert und beschäftigt werden.
Besonders auffällig war die abwechslungsreiche Gestaltung des Tages. Die Kinder konnten sowohl drinnen spielen als auch an angeleiteten Aktivitäten teilnehmen. Da das Wetter sehr schön war, haben wir viel Zeit draußen verbracht. Dort konnten die Kinder sich bewegen, spielen und die Natur entdecken, was ihnen sichtlich Spaß gemacht hat.
Insgesamt habe ich einen guten Einblick in den Beruf des Erziehers bekommen. Der Tag hat mir gezeigt, wie vielfältig und verantwortungsvoll die Arbeit in einer Kita ist und wie wichtig es ist, auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes einzugehen.
Girls‘ Day-Bericht von Smilla, 8G4
Mein Tag an der Hypovereinsbank in Frankfurt am Main
Grandioserweise kamen wir (Lea und ich) pünktlich um 8:30 Uhr ohne Bahnverspätung am Taunusturm der Hypovereinsbank an.
Dieses 38-stöckige Hochhaus steht gegenüber dem der Deutschen Bahn, nicht weit vom Hauptbahnhof entfernt. Wir wurden freundlich in der imposanten Empfangshalle des Turms willkommen geheißen und durften hoch in den 33. Stock fahren. In einem Besprechungszimmer mit fantastischem Ausblick sollten wir den Großteil unseres Tages verbringen. Nach einem kurzen Kennenlernen in der Tischgruppe ging es schon los: Die zwei jungen Frauen, die uns zu Beginn Karten austeilten, waren die Haupt-veranstalter und stiegen mit den etwa 27 anderen Mädchen und uns in eine Präsentation über Start-ups ein. Da bekamen die Karten ihren Nutzen. Wir sollten anhand eines UN-Ziels wie bspw. „hochwertige Bildung“ und einem Gegenstand eine Geschäftsidee entwickeln.
Gruppenintern einigten wir uns schnell auf „hochwertige Bildung“ und „Notizbuch“. Schritt für Schritt sollten wir die Idee verfeinern. Mit Hilfe der Präsentation und einem strukturierten Ideenblatt arbeiteten wir Name, Zweck, benötigte Ressourcen, Teamrollen und eine Werbekampagne heraus.
Unsere eher gemeinnützige Geschäftsidee hieß dann YEA für Youth Education Access.
Damit wollen wir Kindern in Entwicklungsländern Schule mit einem autodidaktischen Buch möglich machen, in dem wir schrittweise alphabetisieren und über Erwerb und Ausbau von Kernkompetenzen den Weg zu einem Abschluss frei machen.
Für Schülerfirmen wie diese werden Manager für Design, Finanzen und Produktion, sowie Sekretariat, Geschäftsleitung, Werbemanager und mehr gebraucht, je nach Umfang des Start-ups.
Alle Gruppen arbeiteten begeistert und mit viel Engagement an ihrer Idee, die später von einer Jury bewertet werden sollte.
Davor gab es eine Mittagspause auf der Dachterrasse der Bank und im Anschluss einen kurzen Vortrag einer Mitarbeiterin, die über die vielfältigen Aufgaben in der Bank berichtete. Das ging von der Privatkundenberatung vor Ort bis zum Besuch von Großkunden in deren Produktionsstätten und bedeutete ständige Abwechslung.
Doch im Anschluss schliffen wir noch so gut wie möglich an Logo und Präsentation, um später überzeugen zu können.
Gegen Nachmittag stellten alle Gruppen ihre Ideen vor. Sie reichten von einer Flasche aus Meeresmüll über Fahrräder mit Handyanschluss, Schirm und Navigationstablet hin zu einer Bildungs-App, die über Entwicklungsländer und deren Lage spielerisch aufklären soll, um in jenen Ländern den Bau von Wasserspeichern zu ermöglichen.
Das traf sich auch gut mit unserem Lehrbuch für Kinder in diesen Ländern.
Es war der einzige Girls‘ Day, der die Flamme der Begeisterung bei uns so geschürt hat, dass wir gerade daran sind, einen präzisen und rechtlich fundierten Businessplan -an diese Grundidee angelehnt- zu schreiben und im besten Falle umzusetzen.
Wie schön wäre es, wenn aus einem spaßigen Girls‘ Day ein Hilfsprojekt mit Bildung für viele Kinder, die sich nichts sehnlicher wünschen als das, entsteht?