Förderstufe und Gymnasiale Eingangsklassen

Die Klassen 5/6

Der Jahrgang 5/6 besteht aus jeweils vier gymnasialen Eingangsklassen und drei Förderstufenklassen.

Zusammenarbeit mit Grundschulen und Eltern

Da der Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe I für die Kinder eine große Umstellung bedeutet, haben wir Maßnahmen ergriffen, die diesen Schritt erleichtern. Zum einen pflegen wir einen engen Kontakt zu den abgebenden Grundschulen, tauschen uns über unsere zukünftigen Schülerinnen und Schüler aus; zum anderen bitten wir Eltern und Kinder nach der Anmeldung an unsere Schule zu einem Aufnahmegespräch. Hier lernen Eltern und Kinder unsere Schule, die Schulverfassung und unsere Arbeitsbedingungen kennen. Dabei schließen wir einen Vertrag über unsere anstehende gemeinsame Arbeit. Dazu gehören auch die "Lehrer-Eltern-Kind-Gespräche“, die in regelmäßigem Abstand in den zwei kommenden Schuljahren geführt werden.

In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien werden alle Eltern und unsere neuen Schüler und Schülerinnen zu einem Begrüßungsnachmittag eingeladen. Eltern und Kinder lernen ihre Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen, ihre Klassenkameraden und den Klassenraum für das kommende Schuljahr kennen, so dass alle entspannt in die Sommerferien gehen und das neue Schuljahr freudig beginnen können.

Unsere Räume

Die beiden größten Flurbereiche der ersten Etage des Schulgebäudes werden von den Klassen 5/6 genutzt. In jedem Flur befinden sich die Klassenräume und eine eingerichtete Lernlandschaft, in der die Schülerinnen und Schüler der Förderstufe und des Gymnasiums auch außerhalb der Klassenräume Arbeitsaufträge erledigen. In diesen Flurbereichen dürfen sich nur Kinder der jeweiligen Jahrgangstufe aufhalten, womit ein Schonraum für unsere Kleinen gewährleistet ist.  Die Klassenräume sind  so gestaltet, dass sich die Schülerinnen und Schüler in ihnen wohl fühlen und sich mit ihrem Raum identifizieren können.

Schulzweigteams

Im Jahrgang 5/6 arbeitet ein kleines engagiertes Lehrerteam, das intensiv miteinander kooperiert, engmaschig Vereinbarungen und Absprachen trifft und in diesem Austausch eine hohe Informiertheit über die einzelnen Schülerinnen und Schüler gewährleistet. So können Lernentwicklungen, Verhaltensauffälligkeiten und andere Probleme genau beobachtet und entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden.

Durchlässigkeit zwischen Förderstufe und gymnasialen Eingangsklassen

Das Jahrgangsteam gewährleistet auch die Durchlässigkeit zwischen Förderstufe und den gymnasialen Eingangsklassen. Zeigen einzelne Schülerinnen und Schüler Lernentwicklungen, die einen Zweigwechsel (von F nach G oder umgekehrt) nahe legen, so wird in Beratung und Rücksprache mit den Eltern dies unbürokratisch vollzogen. Die Kinder verbleiben in ihrem Flurbereich, treffen die gleichen Kinder und Lehrer wie vorher und der Wechsel des Zweiges ist somit sicherlich erleichtert.

Lernfördernde Maßnahmen im Unterricht

Da jedes Kind anders lernt, sind individualisierende und differenzierende Lehr- und Lernformen notwendig. Die Förderung von Selbsttätigkeit, Selbstorganisation und Eigenverantwortung sind Teil unserer Arbeit. Hier dienen Wochenplanarbeit, Stationen- und Projektlernen dazu, den unterschiedlichen Fähigkeiten der Kinder gerecht zu werden.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Erweiterung der Methodenkompetenz unserer Schüler und Schülerinnen: In unterschiedlichen Projekttagen wird gelernt, wie man effektiv Hausaufgaben erledigt, sich auf Klassenarbeiten vorbereitet und schließlich, wie man sich einen Text methodisch angemessen erschließt.

Gemeinsamer Unterricht / Inklusive Schulkultur

Inklusion ist eine Entwicklungsaufgabe, die in die ständige Qualitätsentwicklung unserer Schule eingebettet ist. Wir sind bestrebt, alle Schülerinnen und Schüler, die wir aufnehmen können, bestmöglich zu fördern, sie bei der Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu unterstützen und ihnen dadurch die aktive und gleichberechtigte Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen.

Je nach Art und Umfang des festgestellten Förderbedarfs werden Kinder mit Behinderungen entweder nach den für die allgemeine Schule geltenden Lehrplänen unterrichtet oder entsprechend ihres Förderbedarfs individuell beschult.

Soziales Lernen

Der Prozess des sozialen Lernens beginnt, wie jeder weiß, nicht erst in der Schule; der korrekte, respektvolle und helfende Umgang mit anderen Menschen ist Teil jeglicher Erziehung. In diesem Sinne verstehen auch wir diesen Prozess. - Damit unsere Schüler und Schülerinnen  sich in vielfältigen Situationen begegnen und kennen lernen können, beginnt der Schultag mit einem offenen Anfang. Das einmal wöchentliche gemeinsame Mittagessen der gesamten Klasse in unserer Cafeteria mit der Klassenlehrerin/ dem Klassenlehrer dient dem Zusammenhalt der Klasse und soll das "Wir-Gefühl" stärken. Danach haben die Kinder eine Entspannungszeit, bis in der 7. und 8. Stunde der Regelunterricht weiter geht. Zudem verfügen alle 5. und 6. Klassen der Förderstufe über eine Wochenstunde, in der in den Räumen der Schulsozialarbeit an sozialen Verhaltensweisen gearbeitet wird: Teamgeist wird eingeübt, Konflikte besprochen, über Lösungswege nachgedacht und gemeinsame Spiele schließlich fördern die Freude am Miteinander. Zu Beginn des 6. Schuljahres findet eine Klassenfahrt statt, die ebenfalls dem Zusammenhalt untereinander dient und die Selbstständigkeit der Kinder voran treibt. Die Teilnahme ist für alle Schülerinnen und Schüler verpflichtend.

Öffnung der Schule

Schule als gesellschaftliche Veranstaltung verlangt eine Öffnung nach außen: Das Aufsuchen außerschulischer Lernorte (Tierheim, Streuobstwiesen, Weilbacher Kiesgruben, Wasserwerk etc.), die Einbindung des schulischen Umfeldes, die Nutzung außerschulischer Bildungs- und Kulturangebote sind - wie gemeinsame Feste und Feiern - ein Teil unserer Schulkultur.

Kontakt

Förderstufenleitung

Herr Niehörster
Telefon: 06190/8921-72

Sekretariat

Sekretariat

Montag bis Freitag
7:30 Uhr bis 13:00 Uhr

Telefon: 06190/8921-60
Fax: 06190/8921-66

E-Mail: poststelle@heinrich-boell.hattersheim.
schulverwaltung.hessen.de