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Berichte vom Girls´& Boys´Day 2019

Girls´ Day bei RHO Consulting 

An meinem Girls´ Day hat mich mein Patenonkel um 7:30 Uhr zu Hause abgeholt, um gleich mit mir zu einem Supermarkt zu fahren. Dort haben wir Gebäck für die Bauarbeiter gekauft. Anschließend sind wir dann zum Frankfurter Flughafen gefahren.

Am Flughafen angekommen, sind wir in ein Gebäude gegangen, wo sich das Ingenieurbüro im sechsten Stock befindet. Dort hat man einen super Ausblick über die Baustellen und darüber hinaus. Die Aufgabe des Büros ist, den Bau zu beaufsichtigen und dafür zu sorgen, dass alles im Vertrag eingehalten wird. Im Büro waren noch zwei  weitere Mitarbeiter, die auch für die RHO Consulting arbeiten.

Nachdem ich mich vorgestellt hatte, durfte ich eine Rechnung für ein Haus auf Excel bearbeiten. Anschließend sind wir zum Terminal 3 gefahren, das sich derzeit noch im Bau befindet. Dort war ein großes Becken, in dem ein Gebäude gebaut wird. Taucher mußten tief tauchen, um den Boden mit einem Schlauch zu betonieren.

Auf der Baustelle gab es auch einen Bagger,    den ich unter Anleitung des Baggerfahrers alleine steuern durfte. Ebenso hatte ich die Chance (die ich selbstverständlich genutzt habe), mit einer Planierraupe fahren zu dürfen.  Jedoch hat mich das Steuern eines Baggers mehr beeindruckt, denn ich durfte selbstständig Löcher schaufeln.

Foto: privat

Foto: priva

Kurze Zeit später sind wir auf die Feuerwache 4 gefahren. Ich hatte Glück, dass an diesem Tag die Feuerwehr-übungen stattgefunden haben. An einem Containerflugzeug wurde zur Übung  ein Feuer mit starker Rauchentwicklung  erzeugt. Die Feuerwehrmänner und –frauen mussten Schutzanzüge und Atemmasken tragen. Als zweite Übung mussten immer zwei Feuerwehrleute einen Turbinenbrand löschen. Als dritte Übung musste ein Flugzeugbrand von außen gelöscht werden.

Anschließend sind wir nach Eschborn gefahren. Es war Mittagszeit und wir hatten Hunger, deshalb haben wir dort eine Currywurst gegessen.

Zuletzt sind wir zu einem Meeting gegangen und ich durfte dabei sein. Das Meeting war zwischen dem Ingenieurbüro und der Fraport. Bevor es losging, tauschten alle erst einmal  ihre Visitenkarten aus. Nach der Besprechung endete mein Girls´ Day.

Mein Tag war supertoll, denn ich habe viel gelernt, gesehen und ausprobiert. Ich fand es gut, dass ich eigenständig Sachen machen durfte. Zum Glück war an diesem Tag gutes Wetter.

H. G., 5G

 

Boys´ Day im Kindergarten Wirbelwind

Der Tag fing für mich um 8:00 Uhr morgens an und hörte um 12:00 Uhr auf. Alles begann damit, dass ich in eine der vier Kindergarten-Gruppen eingeteilt wurde. Es gibt die Rote, die Blaue, Grüne und zu guter Letzt die Gelbe Gruppe, in welcher ich an dem Tag sein durfte.

Nachdem ich mich dann mit der Gelben Gruppe bekannt gemacht habe, sind wir in den sogenannten Morgenkreis eingestiegen. Das ist sozusagen das „Guten Morgen sagen“ in der Kita Wirbelwind, wo sich alle Erzieher/-innen und Kinder in einem Kreis zusammensetzen und sich begrüßen, bevor es richtig los geht.

Ich habe mich bei den Kindern vorgestellt und mir wurde dann von ihnen sogar etwa vorgesungen. Das Lied hieß „Der Hut mit drei Ecken“, welches ich ziemlich lustig fand. Nachdem wir uns begrüßt hatten und alle meinen Namen kannten, hatten die Kinder von 8:30 Uhr bis 10:00 Uhr Spielzeit und durften sich frei bewegen. Ich hatte die Aufgabe bekommen, die Kinder währenddessen zu betreuen und mit ihnen zu spielen, was nicht so einfach war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Es waren insgesamt 17 Kinder in der Gelben Gruppe und jedem dieselbe Aufmerksamkeit zu schenken, war fast schon unmöglich.

Ich fand es trotzdem sehr lustig, wie alle Kinder sich gleichzeitig auf mich stürzten, um mit mir zu spielen.

Um 10:00 Uhr hat man uns zusammengerufen und wieder einen Sitzkreis gebildet. Wir haben dann ein Spiel gespielt, welches sich „Bello, Bello, dein Knochen ist weg“ nannte. Anschließend habe ich Karten austeilen dürfen, die die Kinder in verschiedene Räume verteilten, um etwas Abwechslung in den Tag zu bringen. Ich habe mich für den Turnraum, der sich im oberen Stockwerk der Kita befindet, entschieden und dort haben sich die Kinder erst einmal aufgewärmt, um dann richtig toben zu dürfen. Wir haben im Turnraum dann einen Parkourplatz aufgebaut und sind dann gemeinsam durchgegangen. Als ich später merkte, dass den meisten die Puste ausgegangen war, haben wir alles wieder wieder aufgeräumt. Dann gab es erstmal eine Trinkpause.

Wir wurden zum Schluß nochmal alle zusammengerufen und haben „Feuer, Wasser, Blitz“ gespielt und durften noch ein letztes Mal raus an die frische Luft. Am Ende habe ich mich bei allen Kindern verabschiedet und bei den Erzieher/-innen bedankt, dass ich da sein durfte.

Es hat mir sehr viel Spass gemacht und es war schön, nach langer Zeit wieder die Kita zu besuchen, an der ich auch war.

M. A., 6F

 

Girls´-Day 2019 im Fresenius – Institut in Idstein

In diesem Jahr verbrachte ich den Girls´-Day am 28.03.2019 in der Hochschule Fresenius in Idstein. Das Institut bietet praxisorientierte Studiengänge in den Fachbereichen Chemie und Biologie an und stellte zum Girls´-Day  20 Mädchen die Möglichkeiten eines Studiums dieser Fächer, vor allem aber auch die Arbeit im Labor, vor. In Kleingruppen aus jeweils vier Personen führten wir zwischen 9 und 13 Uhr auf Anleitung von Studentinnen und Professorinnen verschiedene biologische und chemische Experimente durch und werteten sie aus.

Der Tag begann mit einer kurzen Einführung in die Themen, um die es in den nächsten Stunden gehen sollte. Nachdem wir eine Sicherheitseinweisung für die Arbeit im Labor erhalten und erfahren hatten, welche verschiedenen beruflichen Möglichkeiten sich nach dem Studium der Chemie oder Biologie eröffnen, erzählte uns die Professorin Genaueres über Aufbau und Funktion der DNA.

Anschließend begann die erste Laborphase, in der wir fünf Stationen durchlaufen durften.

Themen waren die Chromatographie von Lebensmittelextrakten, die Klassifikation von Riechstoffen, Nachweisreaktionen verschiedener organischer Nährstoffe, die Betrachtung der Struktur von Gewebeschnitten durch das Mikroskop, die Analyse des Blutes sowie die Veränderungen, die darin nachzuweisen sind, wenn man Sauerstoff oder Kohlenstoffdioxid zuführt. In einem umfangreichen Protokoll, das Versuchsbeschreibungen und Aufgaben enthielt, konnten wir unsere Erkenntnisse festhalten.

 

Nach einer kurzen Pause, in der wir einen kleinen Imbiss bekamen, ging es weiter mit einem größeren und aufwendigeren Experiment, das alle Gruppen gleichzeitig durchführten.

Hierbei ging es darum, die DNA  aus den Zellen unserer eigenen Mundschleimhaut zu isolieren und sichtbar zu machen. Nachdem wir durch vorsichtiges Kauen einige Zellen abgelöst hatte, mussten diese in Wasser gegeben und mit mehreren Chemikalien versetzt werden. Ein Lyse-Puffer und das Enzym Protease sorgten für das Zerplatzen der Zellen und das Herauslösen der DNA. Nach einem heißen Wasserbad und dem Versetzen mit hochkonzentriertem Alkohol wurde die DNA schließlich zusammengedrängt und dadurch als weißes, wolkenförmiges Gebilde sichtbar.

Mir hat der Girls´-Day insgesamt gut gefallen, auch wenn die Experimente teilweise sehr einfach waren und aus zeitlichen Gründen leider nicht jeder sich mit allen Stationen beschäftigen konnte. Insbesondere fand ich gut, dass man die Möglichkeit hatte, sich mit derzeitigen Studenten zu unterhalten und Fragen zu stellen. Ich habe durch den Tag  einen guten und abwechslungsreichen Einblick in die Vorgehensweise im Labor bekommen.

T. O., 9G