Aktuelles

Heinrich-Böll-Schule gewinnt Erich-Rohan-Preis

Bei der diesjährigen Preisverleihung des Erich-Rohan-Preises hat die Heinrich-Böll-Schule den zweiten Platz belegt und damit einen der drei hoch dotierten Preise gewonnen.

In der Feierstunde am 15. März im Plenarsaal  des Kreishauses wurde in Anwesenheit der Enkelin Erich Rohans stellvertretend für die gesamte Arbeitsgruppe drei Schülerinnen der HBS sowie dem Leiter unserer  Geschichts-AG, Herrn Ulrich Göppel, die Urkunde des von der Gesellschaft für  Christlich-Jüdische  Zusammenarbeit (CJZ) ins Leben gerufenen Wettbewerbs übergeben.  

Mit dem Erich-Rohan-Preis erinnert die Gesellschaft an ihr Gründungsmitglied Erich Rohan. Wettbewerb und Preis sollen dazu beitragen, dass die  Verbrechen des Nazi-Regimes nicht  in Vergessenheit geraten und in Gegenwart und Zukunft Rassismus und Antisemitismus in der dceutschen Gesellschaft keinen Platz mehr finden. Mit dem Preis solle gewürdigt werden, so der CJZ-Vorsitzende Willi Schelwies, „in welche Richtung sich eine zeitgemäße Erinnerungskultur entwickeln kann.“

Die Heinrich-Böll-Schule erhält den Preis für die im November vergangenen Jahres eröffnete Ausstellung „Vertrieben ins Exil“, an der über 50 Schülerinnen und Schüler der HBS mitgewirkt hatten. Gegenstand der Ausstellung ist die erste Ausbürgerungsliste vom August 1933, mit der die Nationalsozialisten zahlreiche ihrer Kritiker für staaten- und damit rechtlos erklärten.

In seiner Laudatio wies Jochen Kilb, Studiendirektor der Albert-Einstein-Schule Schwalbach und früher selber Schüler der HBS, darauf hin, dass diese Ausstellung aufgrund ihrer hohen Qualität durchaus auch im Landtag oder der Frankfurter Paulskirche gezeigt werden könne.

Wir freuen uns sehr über die Anerkennung für die geleistete Arbeit und gratulieren unseren Schülerinnen und Schülern.

Gratulationen an die Schülerinnen und den Leiter der Geschichts-AG

Die Laudatio hielt Jochen Kilb