Aktuelles

Wandertag der 7H1 – Horsemanship

Horsemanship? Was ist das?

Die Schüler*innen der 7H1 konnten sich nichts darunter vorstellen. Auch nach der theoretischen Einführung wussten sie nicht viel mehr, außer dass es sich um etwas mit Pferden handelt, sie nicht reiten und das Ganze in Wiesbaden stattfinden sollte.

So fuhren sie mit Bus und Bahn nach Wiesbaden und wanderten ins Adamstal.

Dort begrüßten sie Hanni, Nanni und Sally. Die drei Pferde, die erstmal geputzt werden wollten. Danach gab es eine kurze Einführung von Herrn Schwering, einem professionellen  Horsemann. Danach durften die Schüler auch schon selbst „horsemannen“.

Ein Roundpen wurde aufgebaut – ein abgesteckter Zirkel – in dem sich das Pferd FREI bewegen konnte. In der Mitte stand der jeweilig Horseman, der jetzt durch seine Körpersprache mit dem Pferd in Kontakt tritt. Je nach Gestik und Haltung  läuft das Pferd los, mal schneller, mal langsamer und es bleibt sogar direkt hinter dem Menschen stehen, sobald dieser das Signal dafür gibt.

Die Schüler*innen lernten in diesem Umfeld auf ihren Körper zu achten, auf die Botschaften, die sie unbewusst und nonverbal aussenden. Das Gegenüber – hier das Pferd - nimmt sie auf und reagiert unmittelbar.

In diesen Tagen lernte die 7H1 die ersten Grundlagen des Horsemanship und erkannte die Zusammenhänge zwischen dem Pferd und dem Menschen. Die Idee ist, dieses Projekt noch ein Stückchen weiterzuführen, damit die Schüler*innen ihre Kenntnisse vertiefen, ihr erworbenes Wissen festigen und Sensibilität für Unausgesprochenes schärfen können. Gleichzeitig lernen sie auch Verantwortung und Empathie für das Pferd zu entwickeln.