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Auswahl aus den Girls' & Boys' Day-Berichten 2018

Girls‘ and Boys‘ Day in der Grundschule

Am 26.4.18 habe ich den Girls‘ and Boys‘ Day in der Betreuung der Eddersheimer Grundschule verbracht.

Start war um 11 Uhr und das Ende war um 16 Uhr.

In der Betreuung an der Schule gibt es vierzehn Betreuerinnen und Betreuer, die für 140 Schülerinnen und Schüler zuständig sind. Die Betreuungszeit ist täglich von 7 Uhr bis 9 Uhr und von 11 Uhr bis 17 Uhr. Alle Betreuungskinder können in der Schul-Mensa zu Mittag essen.

Für die Kinder werden verschiedene Sachen angeboten. Sie können z. B. draußen auf dem großen Spielplatz spielen und dort die vielen Fahrzeuge (Roller, Pedalo usw.) benutzen. Auch gibt es die Möglichkeit, Fussball, Hockey, Basketball, Fangen, Verstecken oder Tischtennis zu spielen. Ganz toll  ist die große Wiese, auf der man gut spielen kann.

Es gibt auch einen Schulgarten, den die Kinder sehr gerne pflegen. Dort werden z. B. Erdbeeren, Karotten und Tomaten angepflanzt.

Drinnen gibt es drei Räume: den Bastelraum, den Ruheraum und den Aufenthaltsraum. Die Kinder können an zwei Tischkickern spielen, verschiedene Spiele benutzen, z. B. Lego, Playmobil, Puppenspiele, Brettspiele, Gemeinschaftsspiele usw. Die Kinder sind gerne in der Betreuung und fühlen sich wohl.

Ich habe mit den Kindern gespielt und ihnen bei den Hausaufgaben geholfen.

Mir hat der Tag in der Betreuung  sehr viel Spaß gemacht.

Luca Zappietro, Klasse 5F1

Girls‘ and Boys‘ Day bei der Polizei

Am Girls‘ and Boys‘ Day war ich bei der Polizei in Hofheim. Wir haben uns am 26.04.2018 um 9:00 Uhr vor der Dienststelle getroffen. Als wir vollzählig waren (13 Kinder), kam der Beamte Simon und noch zwei  Beamtinnen,  um uns zu begrüßen. Dann haben die Beamten uns in einen Gemeinschaftsraum gebracht. Jeder durfte sich an einen Tisch setzen und wir bekamen ein Armband mit der Aufschrift: „Polizei Hessen“. Dann haben wir uns alle vorgestellt und die Beamten haben uns erklärt, was wir heute machen werden.

Zuerst haben wir uns ein paar Filme angeschaut und dann sind wir raus gegangen und haben uns die Polizeiautos angesehen. Jeder durfte sich mal reinsetzen und die Polizisten haben sogar das Blaulicht angemacht. Das war sehr laut aber es war cool! Da es vielen draußen zu kalt wurde, sind wir rein gegangen und Simon hat uns die Dienststelle gezeigt . Wir durften sogar in die Zellen, wo Verdächtige eingesperrt werden. Aber das Coolste ist, dass wir in der Zelle ein richtig cooles Gruppenfoto gemacht haben.

Nun hatten auch die Polizisten Hunger bekommen und wir sind wieder in den Gruppenraum gegangen und haben unser Essen gegessen. Nach dem Essen sind wir mit dem Polizeiauto nach Frankfurt zur Reiterstaffel gefahren. Auf dem Pferdehof der Reiterstaffel werden die Polizeipferde ausgebildet.

Als wir angekommen sind, hat uns ein Polizeireiter gezeigt, was ein Polizeipferd können muss.

Danach haben vier Reiterinnen und Reiter mit ihren Polizeipferden eine Vorführung gemacht (z. B. über Feuer laufen oder wenn man sie mit dem Ball abschießt, nicht wegzulaufen, was eigentlich ein normales Pferd machen würde). Nach der Vorführung haben wir uns bedankt und sind wieder mit dem Polizeiauto zur Hundestaffel gefahren.

Die Hundestaffel ist genau neben dem Flughafen in Frankfurt. Dort haben uns zwei Polizeihundeführer  begrüßt. Sie haben uns echtes TNT gezeigt und andere gefährliche Sprengstoffe. Danach hat ein Mann Schwarzpulver versteckt und die Hunde mussten es suchen. Mit Erfolg: Sie haben es nach einer Minute und zwei Sekunden gefunden! Dann durfte einer von uns unter Aufsicht mit einer Zange auch einen Sprengstoff verstecken. Die Hunde fand ich am süßesten…

Nach über einer Stunde sind wir wieder zurück zur Polizeidienststelle und haben dort Fingerabdrücke und Verbrecherfotos gemacht, das war lustig!

Doch der Tag ging schnell zu Ende und wir mussten um 16 Uhr gehen. Aber zuvor haben wir sehr viele Geschenke bekommen, wie z.B. Süßigkeiten, Poster, ganz viele Bilder von uns, die wir gemacht haben usw.

Der Tag bei der Polizei war megacool !

Jetzt weiß ich, was ich werden will: Polizistin!

Sara Dautovic, Klasse 7H1

Girls‘-Day 2018 – Max-Planck-Institut für Biophysik

Meinen diesjährigen –freiwilligen – Girls‘ – und Boys‘- Day verbrachte ich am Max-Planck-Institut für Biophysik in Frankfurt-Riedberg. Für zwanzig angemeldete Mädchen gab es dort von 9 bis 15 Uhr ein Programm, welches neben einer allgemeinen Vorstellung von Max-Planck-Institut und –Gesellschaft zwei verschiedene Praxis-Teile mit naturwissenschaftlichen Experimenten beinhaltete.

Nachdem sich die komplette Gruppe in einem kleinen Hörsaal eingefunden und jeder sein Material, bestehend aus Laborkittel, Schutzbrille und Visitenkarte, erhalten hatte, hielt die Diplom-Chemikerin Brigitte Holfelder, die Leiterin des Angebots, in den ersten 90 Minuten einen umfangreichen Vortrag. Dabei stellte sie zunächst die Leitideen der Max-Planck-Gesellschaft dar. Wichtig sei demnach, dass es sich bei der wissenschaftlichen Arbeit der verschiedenen Forschungsinstitute in ganz Deutschland, an denen Probleme der verschiedensten Fachbereiche untersucht würden, nicht um Anwendungen, sondern um Grundlagenforschung handle. Dennoch konnten zahlreiche erfolgreiche Projekte sowie Nobelpreisträger, die an einem der Institute forschen, genannt werden. Anschließend folgte eine Ein-führung in das Thema (Membran-) Proteine mit wichtigen Informationen, die den Teilnehmerinnen bei den später folgenden Versuchen helfen sollten. Um 10:30 Uhr erfolgte die Aufteilung in zwei Gruppen für die Praxis-Teile.

In Gruppe II, der auch ich angehörte, beschäftigen wir uns bis 11.45 Uhr mit der Isolation der DNA aus Tomaten. Dazu mussten wir im Labor unter Anleitung der Betreuerin Maria Grötzinger, die zur Zeit ihre Doktorarbeit schreibt, und ihrer Assistentin die Anweisungen auf der Versuchsbeschreibung exakt ausführen. Zuerst wurde die zerkleinerte Tomate demnach mit verschiedenen Stoffen, zum Beispiel Spülmittel und Waschpulver, vermischt, um die Zellwände zu zerstören und das Innere, wie auch den Zellkern mit dem Erbgut, freizusetzen. Danach mussten wir das ganze bei 60 °C eine Zeit lang erhitzen und später im Eisbad wieder herunterkühlen. Nach anschließender Zugabe von Ethanol blieb neben einer wässrigen Flüssigkeit lediglich die DNA der Tomate übrig. Diese konnte jeder erfolgreich herausfischen und nach Hause mitnehmen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen, einem kurzen Rundgang über den Universitätscampus, genannt Science City Riedberg, und dem Schießen eines Gruppenfotos, folgte um 13:40 Uhr der zweite Praxis-Teil, diesmal im Keller des Gebäudes. Hier beschäftigen sich Wissenschaftler und Studenten mit der Kristallisation von Proteinen, sodass diese besser untersucht werden können. Nachdem wir den Roboter dabei beobachtet hatten, wie er Chemikaliengemische in  Sekundenschnelle für diesen Vorgang präparierte, führten wir dasselbe manuell mit einer Mischung aus Puffer, Wasser, Natriumchlorid und dem ausschlaggebenden Protein Lysozym durch. Das Gemisch wurde mithilfe von Pipetten in einem Laborbehälter vorbereitet. Da die Kristallbildung speziell mit diesen Zutaten sehr schnell geschieht, konnten wir die Kristalle direkt danach unter einem Mikroskop betrachten. Viel Feinfühligkeit war beim Herausfischen der winzigen Teile gefragt. Um 15:00 Uhr, nachdem wir den Versuch beendet hatten, klang die Veranstaltung mit der Abgabe der Materialien wieder aus.

Insgesamt war der Tag am Max-Planck-Institut sehr lehrreich und bot neben der Durchführung spannender Experimente, auch die Möglichkeit, sich mit anderen Mädchen auszutauschen, die ähnliche Interessen haben. Obwohl ich gerne noch mehr über die Themen erfahren hätte, welche natürlich in der kurzen Zeit nur angerissen werden konnten, gefiel mir die Veranstaltung sehr gut. Selbst in einem Forschungsinstitut Hand anlegen zu dürfen, war spannend und ebenso informativ.

Tamara Ohlenmacher, Klasse 8G1