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„Pull – Out – Tag“ an der Heinrich – Böll – Schule

Die Heinrich – Böll – Schule ist Mitglied im „Netzwerk für Hochbegabung“ im Main – Taunus – Kreis und hat im letzten Jahr durch das Kultusministerium das Gütesiegel „ Förderung Hochbegabung“ erhalten. Zum Netzwerk Main – Taunus gehört außer der HBS die Mendelssohn – Bartholdy – Schule in Sulzbach, die Weingartenschule in Kriftel und das Graf – Stauffenberg – Gymnasium in Flörsheim. Die beteiligten Schulen veranstalten in getrennten Tagesveranstaltungen Lernangebote für die Jahrgangsstufe 6/7 und 8/9. Jede Schule übernimmt in einem Schuljahr eine Veranstaltung.

Die Auswahl der beteiligten Schüler/innen ist Sache der einzelnen Schulen. Jede Schule meldet dem Netzwerk die ausgewählten Schüler/innen der einzelnen Jahrgänge, damit jede Schule sich organisatorisch auf die entsprechende Schülerzahl vorbereiten kann.

Die thematisch/inhaltliche Gestaltung des „Pull – Out – Tages“ liegt in der Verantwortung der veranstaltenden Schule. Zielgruppe der Veranstaltungen sind hochbegabte und hochleistende Schüler/innen. Der „Pull – Out – Tag“ an der HBS wurde für die Jahrgangsstufe 6/7 veranstaltet. Insgesamt nahmen daran 58 Schüler/innen teil.

An diesem Tag standen folgende Kursangebote zur Verfügung:

1.   Erfinderwerkstatt

2.   Physik – Experimente

3.   Ernährungsbildung und Kochen in der Praxis

4.   Künstlerisches Arbeiten

Am Nachmittag gab es ein weiteres Kursangebot zum Thema „Antike“. Kursleiter waren die Lehrer Josef Glasz, Kirsten Conrad und Christine Steyer, sowie die Ganztagsmitarbeiter Katharina Stein und der Hattersheimer Künstler Kai Wolf. Vorbereitung und Leitung der Veranstaltung war in der Verantwortung des Pädagogischen Leiters Reinhard Birkert.

Jede/r Schüler/in besuchte im Laufe des Tages 3 Kurse, für die er/sie eingeteilt wurde. Teil der Veranstaltung war auch das gemeinsame Mittagessen. Die Kurse dauern etwa 90 Minuten. In dieser Doppelstunde werden die Schüler/innen mit einem neuen, komplexen Thema konfrontiert, dass sie mit unterschiedlichen Methoden in kleinen Lerngruppen bearbeiten.

Besonders beliebt ist bei den jungen Schüler/innen das praktische Arbeiten. Vielfältige und komplexe Aufgabenstellungen sollen praktisch erprobt und umgesetzt werden.

Zum Abschluss des ganztägigen „Pull – Out – Tages“ gab es eine Auswertungsrunde. „Wenn man sich die Auswertungszettel der Schüler/innen durchliest“, so Reinhard Birkert, „wurden wir für die Organisation und die Kursangebote mit viel Lob bedacht.“ Zum Abschluss erhielt jede/r Teilnehmer/in eine Urkunde für die Teilnahme am „Pull – Out – Tag“ an der Heinrich – Böll – Schule.